Heizungspumpe

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Gebäudeanalyse - Energiekonzept - Energiepass

Alle Heizungspumpen im Bestand sind meist permanente "Geldfresser". So zählen Heizung und Warmwasser mit ihren zusammen 89% Energieverbrauch zu den ersten Kandidaten bei Sparmaßnahmen.

Viele Umwälzpumpen in Heizungsanlagen von Ein- und Zweifamilienhäusern im Bestand sind nicht optimal angepasst und überdimensioniert. Die Pumpen laufen ununterbrochen das ganze Jahr hindurch. In der Regel macht ihr Betrieb zwischen 10 und 15 % des gesamten Energieverbrauchs im Haushalt aus. Gleichzeitig ist das mölgliche Einsparpotential groß.

Wenn man prüft, wie lange die Heizungspumpe im Jahr läuft, zeigt sich die Effizienz:

 

  1. 2.000 - 3.000 Stunden mit optimaler Regelung
  2. 3.000 - 5.000 Stunden nach Regler Werkseinstellung
  3. 8.760 Stunden ( 24h/Tag) ohne Regelung

 

Wenn die Kilowattstunde ca. 20 -. 30 Cent kostet und die Pumpe einen Stromverbrauch von 80 - 150 Watt hat, können Sie den Stromverbrauch und das mögliche Einsparpotential leicht ausrechnen. Notwendig ist der Lauf der Heizungspumpe eigentlich nur, um im Moment des Brennerlaufs die Kesselwärme gezielt abzutransportieren und eine kurze Zeit danach, bis sich eine Temperaturangleichung zwischen Vor - und Rücklauf eingestellt hat. Nur bei Wand - und Bodenheizungen muss man diese Zeit auf 2 Stunden verlängern. Wenn also nicht dauernd Anlagenteile zu - oder angeschaltet werden, könnte man sie eigentlich bis zum nächsten Brennerlauf abschalten.

 

Beispiel: Ihre Pumpe läuft 5.000 Stunden im Jahr mit einer Leistungsaufnahme von 115 Watt

 

5.000h * 115W * 21C

1.000 * 100

 

Somit würde die Heizungspumpe im Jahr Stromkosten in Höhe von 120,75€ verursachen.

 

Eine geregelte Pumpe verbraucht :

2.250h * 100W * 21C

1.000 * 100

 

Eine Effizienzpumpe hätte einen Stromverbrauch von 47,25€.